Auch 2025 ist die Energiewende weiter vorangeschritten – insbesondere beim Ausbau der erneuerbaren Energien und bei der Elektrifizierung. Dies geht aus der heute vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gemeinsam mit der Beratungsfirma EY veröffentlichten vierten Ausgabe des »Fortschrittsmonitors Energiewende« hervor. Demnach stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch trotz eines windschwachen ersten Quartals auf 56 Prozent. Photovoltaik bleibe der Wachstumsmotor der Energiewende: Mit knapp 18 Gigawatt Zubau wurde 2025 erneut ein Rekord erreicht. Gleichzeitig komme die Elektrifizierung voran: 2025 wurden so viele Elektroautos verkauft wie noch nie und die Wärmepumpe hat sich zur meistverkauften Heizungsart entwickelt.
Damit die bestehenden klimapolitischen Ziele erreicht werden, müssen jedoch noch zahlreiche Hürden abgebaut werden, so die Autoren des Berichts. Nun müsse aus den Zielpfaden konkrete Umsetzung folgen: mit schnellerem Ausbau, digitalisierten Netzen, steuerbarer Leistung, Speichern, Wasserstoffhochlauf, einem stimmigen Wärmepaket und klaren Investitionsbedingungen.
»Die Energiewende ist ein Standort- und Sicherheitsprojekt. Sie senkt langfristig Kosten und reduziert Importabhängigkeiten. Dafür braucht es zwingend politische Verlässlichkeit und mehr Umsetzungsgeschwindigkeit. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen weiter vereinfacht, erneuerbare Energien und Speicher weiter zugebaut, Netze schneller ausgebaut, steuerbare Kraftwerkskapazitäten verlässlich angereizt und der Wasserstoffhochlauf pragmatisch ermöglicht werden«, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. »So kann im Sinne des energiewirtschaftlichen Dreiecks Versorgungssicherheit, Klimaziele und Wirtschaftlichkeit erreicht werden. Nötig ist ein wirtschaftlicher Regulierungsrahmen für Milliardeninvestitionen in Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze der Unternehmen.«
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