Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) hat das Fördervolumen für das »Programm zur Steigerung der Energieeffizienz und CO₂-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau« um 2,5 Millionen Euro auf insgesamt 26 Millionen Euro aufgestockt. Damit können ab sofort wieder Anträge entgegengenommen werden, teilt der Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) mit. Je nach Maßnahme und CO₂-Einsparung liegen die Zuschüsse zwischen 15 und 50 Prozent.
Der Fokus des Programms liegt auf der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus den Bereichen Landwirtschaft und Gartenbau. Dabei ist eine große Bandbreite von Maßnahmen förderfähig, die zu mehr Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit beitragen sollen. Dazu zählen beispielsweise die Anschaffung mobiler Maschinen mit alternativen Antrieben, wie Elektroantrieben, bzw. die entsprechende Umrüstung bestehender Maschinen, die energetische Modernisierung von Gewächshäusern oder die Erzeugung erneuerbarer Energien für den betrieblichen Eigenbedarf. Batteriespeicher werden künftig in Kombination mit erneuerbaren Energien und einem hohen Eigenverbrauch gefördert. Die Finanzierung erfolgt aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung.
Laut der FNR wurden im Rahmen von mehr als 10.000 bewilligten Anträgen 125 Millionen Euro Fördergelder ausgezahlt und damit eine Einsparung von 2,56 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen erreicht.
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