Der chinesische Modulhersteller Aiko kündigt die vierte Generation seiner »Infinite Ultra«-Modulserie an. Wie die Vorgängerserien enthält das neue Modul Solarzellen der hauseigenen Rückkontakt-Technologie (All Back Contact, ABC). Die Leistung des Moduls beträgt 690 Watt bei einem Modulwirkungsgrad von 25,6 Prozent.
Seit der Markteinführung seines ersten ABC-Moduls im Jahr 2022 hat sich Aiko auf die Weiterentwicklung der n-Typ-ABC-Technologie und den Aufbau eines Ökosystems gemeinsam mit Partnern entlang der gesamten Solar-Wertschöpfungskette konzentriert. Die Auslieferungen von ABC-Modulen stiegen von mehr als 700 MW im Jahr 2023 auf 6,3 GW im Jahr 2024 und schließlich auf 14,7 GW im Jahr 2025.
Das im Jahr 2022 auf den Markt gebrachte ABC-Modul der ersten Generation verfügte über eine vollständig lichtempfindliche Vorderseite, eine vollständige Passivierung und eine All-Back-Contact-Architektur. Es lieferte eine Leistung von 570 Watt und einen Modulwirkungsgrad von 22,1 Prozent. Im Jahr 2023 führte die zweite Generation hochohmige, sauerstoffarme Wafer und eine 20-Busbar-Zellarchitektur (20BB) ein, wodurch sich die Leistung auf 640 Watt und der Wirkungsgrad auf 23,7 Prozent steigerte. Bis 2025 hatte Aiko die vollständige Kommerzialisierung seiner dritten Generation der Infinite-Plattform erreicht. Diese kombiniert Wafer mit ultrahohem spezifischem Widerstand und niedrigem Sauerstoffgehalt, Zero-Busbar-Technologie (0BB) und die firmeneigene Full-Screen-Technologie, um eine Leistung von bis zu 680 Watt und einen Modulwirkungsgrad von über 25 Prozent zu erreichen.
Die vierte Generation der Baureihe soll nun Ende Juni auf der Messe Intersolar Europe in München präsentiert werden.
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