Das Zertifikat »PV Module Anti-Ignition Hazard« (Schutz vor Selbstentzündung) des TÜV Rheinland bescheinigt Photovoltaik-Modulen eine erhöhte Brandsicherheit durch ein Design, das Hotspots und gefährliche Lichtbögen vermeidet. Als weltweit erster Hersteller hat Aiko Energy nun diese Zertifizierung für seine ABC-Modulserie erhalten. Unter den verschärften Prüfbedingungen verzeichneten die ABC-Module Hotspot-Temperaturen, die mehr als 35 Prozent unter denen herkömmlicher Module lagen. Dies belege ihre verbesserte Fähigkeit, thermische Risiken durch lokale Überhitzung zu reduzieren, so Aiko in einer Mitteilung.
Darüber hinaus ist die ABC-Technologie so ausgelegt, dass die Hotspot-Temperaturen unter relevanten Betriebsbedingungen wirksam auf unter 100 °C begrenzt werden. Dies trägt dazu bei, übermäßige thermische Belastungen zu verringern und potenzielle Brandrisiken zu mindern. Laut Aiko zeigte sich dieser Vorteil auch in vergleichenden Verschattungstests: Sowohl bei der Verschattung einzelner Zellen als auch bei großflächiger Verschattung verzeichneten ABC-Module demnach deutlich niedrigere Hotspot-Temperaturen als zum Vergleich ausgewählte Module mit TOPCon-Zellen. Dieser Unterschied im thermischen Verhalten wurde auch in einer Live-Demonstration auf der Intersolar Europe 2026 veranschaulicht. Hotspots können entstehen, wenn Teilverschattung, Mikrorisse oder andere interne Defekte den normalen Stromfluss innerhalb eines PV-Moduls stören.
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