Aachener »Sonnenwagen« startet auf Pole Position bei der diesjährigen World Solar Challenge

Bridgestone World Solar Challenge
© Bridgestone World Solar Challenge

Das Team »Sonnenwagen Aachen« hat sich am Samstag mit seinem Solarauto »Covestro Aethon« die Pole-Position für die »Bridgestone World Solar Challenge 2025« gesichert. Das Solarautorennen startete am Sonntag in der nordaustralischen Stadt Darwin und findet erstmals nicht zur sonnigsten Zeit des Jahres, sondern zum Ende des australischen Winters statt.
Die Qualifikationszeit des Teams Sonnenwagen Aachen betrug 1:52,51 Minuten und lag damit mehrere Sekunden vor dem niederländischen Team Top Dutch, das eine Zeit von 1:56,20 Minuten erzielte. Die Landsleute von Brunel, das Team Nuna 13, komplettierte mit einer Zeit von 1:59,04 Minuten die Top 3, so der Veranstalter. Der Botschafter der Veranstaltung, Chris Selwood AM, sagte, das hochinnovative Sonnenwagen-Team habe außergewöhnliche Teamarbeit, harte Arbeit und Liebe zum Detail gezeigt. »Ich gehe davon aus, dass sie in diesem hart umkämpften, hochkarätigen Feld, in dem eine Reihe von Teams als Erste die Ziellinie in Adelaide überqueren könnten, ganz vorne mitmischen werden.«

Doch auch einem vierten Team werden Chancen eingeräumt. Die John Von Neumann University aus Ungarn hat an ihrem Solarrennauto eine Art Haifischflosse installiert, die sich automatisch an die Windverhältnisse anpasst, um die Stabilität zu verbessern. Damit schließen sie sich dem belgischen Titelverteidiger Innoptus Solar Team an, dessen Auto über zwei asymmetrische Flossen hinter dem Cockpit verfügt. Diese sollen den Wind wie bei einem Segelboot nutzen. Auch der ehemalige niederländische Meister Brunel hat Anfang der Woche eine zweite Flosse vorgestellt: die Schwertflosse. Sie kann am Auto angebracht werden, um günstige Winde zu nutzen und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu erhöhen. Das amerikanische Solarteam »Michigan Solar Team Millenium« verfügt ebenfalls über einen robotergesteuerten, einziehbaren und drehbaren aerodynamischen Flügel, der Vorwärtsschub erzeugt und die Seitenwindstabilität verbessert.

Entscheidend ist jedoch nicht der Start, sondern das Erreichen der Ziellinie. Es handelt sich um ein Langstreckenrennen über mehr als 3.000 Kilometer. Das Rennen findet seit 1987 im zweijährigen Turnus statt und gilt als der weltweit bedeutendste Wettbewerb für solargetriebene Fahrzeuge. Diesmal sind 34 Teams aus aller Welt am Start.

© PHOTON

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