1Komma5° warnt vor Quasi-Monopolen durch Solarspitzen-Gesetz

Die Hamburger 1Komma5° GmbH begrüßt grundsätzlich die Einigung von Regierung und Opposition, das Stromspitzenpaket noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden. Damit sinke das Risiko netzkritischer Situationen im Frühjahr, so das Unternehmen. Allerdings sehe man weiteren Nachbesserungsbedarf und das Paket daher nur als ersten wichtigen Schritt.

»Mit dem Gesetz vollzieht der Gesetzgeber einen überfälligen Paradigmenwechsel: Photovoltaikanlagen müssen verantwortungsbewusst einspeisen – das bedeutet intelligent gesteuert und marktorientiert. Ansonsten droht die Abregelung auf 60 Prozent. Das ist richtig und enormer Rückenwind für unser Geschäftsmodell, das sage ich ganz offen. Allerdings ist es wichtig, dass die Direktvermarktung als neue Säule noch wesentlich einfacher und günstiger wird. Damit nicht nur Anbieter wie 1Komma5° oder Enpal hiervon profitieren«, sagt Philipp Schröder, CEO und Mitgründer von 1Komma5°.

Jannik Schall (Foto), CPO und Mitgründer erklärt: »Im Wesentlichen sehen wir zwei Punkte, an denen in der nächsten Legislaturperiode nachgebessert werden sollte: Netzbetreiber sollten anhand des Fortschritts bei der Flexibilisierung unabhängig evaluiert und danach vergütet werden. Dazu gehört auch, dass Haushalte entschädigt werden, wenn es bei Smart Meter Rollout oder Direktvermarktung zu unverhältnismäßigen Verzögerungen kommt. Zweitens müssen Anmelde- und Datenübertragungsprozesse unbedingt bundesweit standardisiert und digitalisiert werden.«

Schall warnt aber auch, dass insbesondere die Direktvermarktung in der Umsetzung weiterhin komplex und aufwendig ist, so dass derzeit nur große und technisch versierte Anbieter dieses Angebot abbilden können.

© PHOTON

1Komma5°
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