VDMA: Kosten für Photovoltaik weiter gesunken

Die Modulpreise sind 2018 um mehr als 30 Prozent gesunken. Die durchschnittlichen Spotmarktpreise »für einen repräsentativen Mix« aus multikristallinen und monokristallinen Modulen im Januar 2018 und 2019 lagen bei 0,354 Dollar pro Watt beziehungsweise 0,244 Dollar pro Watt. Der Kostenanteil der Wafer sank von 19 auf 14 Prozent und der Kostenanteil der Zelle stieg auf 26 Prozent. Der Anteil der Modulherstellung stieg auf 46 Prozent der Gesamtkosten im Jahr 2018. Dies geht aus der neuen Auflage der »International Technology Roadmap for Photovoltaic« (ITRPV) des Verbandes VDMA Photovoltaik Produktionsmittel hervor.
Demnach führte die »konsequente Umsetzung von PERC und anderen Verbesserungen sowie die Verwendung verbesserter Materialien 2018 zu höheren durchschnittlichen Modulleistungen«. Mit verbesserten und größeren Silizium-Wafern, verbesserten Zellvorderseiten und -rückseiten, verbesserten Layouts, der Einführung bifazialer Zellkonzepte und verbesserten Modultechnologien erwartet der VDMA bis 2029 etwa 60-zellige PERC-Module mit einer durchschnittlichen Leistung von 325 Watt (multikristallin), 345 Watt (p-typ monokristallin) sowie 350 Watt (n-typ monokristallin). Es wird erwartet, dass halbzellige PERC-Module zu diesem Zeitpunkt durchschnittliche Modulleistungsklassen von bis zu 400 Watt (multikristallin), 420 Watt (p-typ monokristallin) beziehungsweise 430 Watt (n-typ monokristallin) erreichen.
Die »International Technology Roadmap for Photovoltaic« wird vom VDMA mit Fachbeiträgen aus Industrie und Forschung regelmäßig aktualisiert. Ziel ist es, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, indem die Entwicklungen und Trends für auf kristallinem Silizium basierender Photovoltaiktechnologie beschrieben werden. Bezug unter »itrpv.org«.
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