Überschuss auf dem EEG-Konto 2017 um eine Milliarde Euro gestiegen

Die aus den Zahlungen der nicht privilegierten Stromverbraucher – überwiegend Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen – stammenden Zuflüsse für das von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführte EEG-Umlagenkonto lagen im Jahr 2017 um 1,03 Milliarden höher als die vor allem für Einspeisevergütungen und Marktprämien erforderlichen Ausgaben.
Damit klettert der Saldo auf dem bereits Ende 2016 mit 2,89 Milliarden Euro im Plus stehenden Konto auf nunmehr 3,92 Milliarden Euro. Der Überschuss hat sich damit weiter drastisch erhöht, obwohl die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien (nach vorläufigen Zahlen) insbesondere wegen der wetterbedingt sehr hohen Erträge von Windkraftanlegen um mehr als 30 Prozent und damit unerwartet stark gestiegen ist.
Insgesamt sind dem Konto im vergangenen Jahr rund 27,36 Milliarden Euro zugeflossen, die Ausgaben lagen bei knapp 26,33 Milliarden Euro.
© PHOTON

Verwandte Nachrichten