Toshiba erzielt Wirkungsgrad von 15,1 Prozent für großflächiges PV-Modul auf Polymerfolien

Der japanische Maschinenbau- und Elektronikkonzern Toshiba Corp. hat eine neue Beschichtungsmethode für Perowskit entwickelt, die den Wirkungsgrad seines 703 Quadratzentimeter großen Moduls auf 15,1 Prozent steigert. Nach Angaben des Unternehmens »ist dies der höchste Wert für ein großflächiges Perowskit-Photovoltaikmodul auf Polymerfolienbasis«. Das Modul sei »eine attraktive Alternative der nächsten Generation, da es dünn, leicht und flexibel ist und an Orten installiert werden kann, an denen der Einsatz von Siliziummodulen schwierig ist, etwa auf wenig belastbaren Dächern«, so das Unternehmen.
Würden die neuen Perowskitmodule auf allen Dächern Tokios installiert, erzeugten sie so viel Strom, um zwei Drittel des jährlichen Verbrauchs aller Haushalten der Stadt zu decken. Das Unternehmen will den Wirkungsgrad auf 20 Prozent oder mehr erhöhen und die aktive Fläche auf 900 Quadratzentimeter vergrößern. Es schätzt, dass damit die Herstellungskosten von Perowskit-Photovoltaikmodulen auf etwa 0,14 Dollar pro Watt sänken.
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