Suntrace und BayWa r.e. nehmen Solar-Batterie-Hybridsystem für Goldmine in Betrieb

Die Hamburger Suntrace GmbH und die Münchener BayWa r.e. AG haben für die kanadische B2Gold Corp. das eigenen Angaben zufolge »in der Minenindustrie weltweit größte, netzunabhängige Solar-Batterie-Hybridsystem« in der Fekola-Goldmine in Mali, Westafrika, in Betrieb genommen. Die Hybridanlage wurde in das bestehende Energieversorgungssystem integriert. Der letzte Bauabschnitt des Solarkraftwerks soll bis Juni fertig gestellt werden.
Die Fekola-Goldmine ist täglich 24 Stunden in Betrieb. Mit der neuen 30-Megawatt-Solaranlage könnten tagsüber drei von sechs Schwerölgeneratoren abgeschaltet und die Energieerzeugung der restlichen Generatoren wesentlich verringert werden, so die Unternehmen. Der 15,4 Megawattstunden große Batteriespeicher gleiche Schwankungen in der Energieerzeugung aus, so dass tagsüber bis zu 75 Prozent des Strombedarfs der Goldmine durch erneuerbare Energien gedeckt werden könne.
Die Kombination des Solarkraftwerks mit dem Batteriesystem spare 13,1 Millionen Liter Schweröl pro Jahr ein und senke die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung der Mine um etwa 20 Prozent. B2Gold hatte die beiden Firmen nach einer Machbarkeitsstudie im Juli 2019 mit die Umsetzung des Hybridprojekts beauftragt (wir berichteten).
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