Sunpower mit starkem Umsatzwachstum in zweiten Quartal

Das US-amerikanische Solarunternehmen Sunpower Corporation meldet für das zweite Quartal dieses Jahres einen Umsatz von 417,8 Millionen Dollar (407,7 Millionen Euro), 19,3 Prozent mehr als im ersten Quartal (350,3 Millionen Dollar) und 60,2 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres (260,8 Millionen Dollar). Zwar verbuchte Sunpower hierbei einen Nettoverlust von 42,5 Millionen Dollar (41,5 Millionen Euro), als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnten aber 15,2 Millionen Dollar (14,8 Millionen Euro) erzielt werden. Im ersten Quartal waren es 11,2 und im Vorjahresquartal 22,4 Millionen Dollar.
Sunpower hat im Juni den Verkauf seiner Solarkraftwerkssparte »Commercial & Industrial Solutions« an seinen Mehrheitsaktionär, den französischen Energiekonzern Total Energies, abgeschlossen. Gleichzeitig hat Total mit der Fondsgesellschaft Global Infrastructure Partners (GIP) die Bildung eines Joint venture vereinbart, das künftig den 51-prozentigen Anteil von Total an Sunpower halten soll und an dem GIP sich mit 50 Prozent beteiligt. Sunpower selbst konzentriert sich auf das Geschäft mit kleinen und mittleren Anlagen, die hierfür benötigten Solarmodule bezieht es von seinem Schwesterunternehmen Maxeon.
Als besonderes Ereignis des abgelaufenen Quartals hebt Sunpower in seinem Bericht unter anderem hervor, dass man die Verhandlungen mit dem US-amerikanischen Hersteller von Cadmium-Tellurid-Dünnschichtmodulen First Solar über ein Ende März angekündigtes gemeinsames Produkt weitgehend abgeschlossen habe. Die beiden Unternehmen, die bis 2018 bereits das Joint venture 8point3 Energy Partners betrieben haben, wollen »die fortschrittlichsten Solarmodule der Welt für den Eigenheim-Sektor« entwickeln – den Ankündigungen vom März zufolge sind Tandem-Zellen aus Sunpowers kristallinen Rückkontaktzellen und First Solars Dünnschichttechnologie geplant. Sunpower kündigt an, dass für dieses Projekt nunmehr im kommenden Quartal eine Vereinbarung erfolgen dürfte. Direkt danach wolle man an die operative Umsetzung der Produktion gehen.
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