Stabile Entwicklung bei Scatec

Das norwegische Erneuerbare-Energien-Unternehmen Scatec ASA hat im zweiten Quartal dieses Jahres Umsätze von 1,13 Milliarden Kronen (114 Millionen Euro) erzielt, 12,2 Prozent mehr als im ersten Quartal (1,007 Milliarden Kronen) und 11,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (1,014 Milliarden Kronen). Scatec berechnet seine Finanzzahlen gemäß der Anteile an gemeinschaftlich mit anderen Unternehmen umgesetzten Projekten. Diese belaufen sich aktuell auf 52 Prozent an Solar-, Wasser- und Windkraftwerken mit insgesamt 3,355 Gigawatt Leistung in Betrieb, 50 Prozent an in Bau befindlichen Anlagen mit 1,266 Gigawatt und 53 Prozent an bereits beauftragten Projekten mit 933 Megawatt. Das Gesamtportfolio umfasst somit 5,554 Gigawatt, Scatec ist mit 51 Prozent hieran beteiligt. Die Projektpipeline gibt Scatec mit aktuell 14,8 Gigawatt an.
Das konsolidierte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag im zweiten Quartal mit 547 Millionen Kronen (55,2 Millionen Euro) zwar um 26,3 Prozent über dem ersten Quartal (433 Millionen Kronen), aber immer noch 18,4 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2021 (670 Millionen Kronen). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist Scatec zufolge vor allem auf geringere Ergebnisse aus Joint ventures, gestiegene Betriebskosten und geringere Umsätze in der Ukraine zurückzuführen, wo Scatec fünf Solarkaftwerke betreibt.
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