Solarstromerzeugung lag 2017 bei knapp 40 Milliarden kWh / Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch in Deutschland stieg auf 13 Prozent

Der Energieverbrauch in Deutschland stieg 2017 um 0,8 Prozent. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch stieg auf 13,1 Prozent. Die Erneuerbaren steigerten ihren Beitrag im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) sank gegenüber dem Vorjahr infolge der Witterungsbedingungen um rund vier Prozent. Die Stromeinspeisung aus Windanlagen nahm dagegen um 34 Prozent zu. Bei der Solarenergie (Wärme und Strom) kam es zu einem Zuwachs von fünf Prozent. Die Geothermie verbuchte ein Plus von sieben Prozent. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. hervor.
Demnach haben sich insgesamt die Anteile der verschiedenen Energieträger am nationalen Energiemix 2017 gegenüber dem Vorjahr weiter verschoben: Mineralöl (plus drei Prozent) und Erdgas (plus 5,2 Prozent) sowie die erneuerbaren Energien konnten ihre Anteile am Energieverbrauch steigern. Bei der Kernenergie (minus 10,3 Prozent) und bei der Steinkohle (minus 10,4 Prozent) kam es zu deutlichen, bei der Braunkohle (minus 0,6 Prozent) zu leichten Rückgängen. Fast 60 Prozent des inländischen Energieverbrauchs entfallen auf Öl und Gas. Stein- und Braunkohle deckten zusammen etwas mehr als ein Fünftel des Verbrauchs.
Die Stromerzeugung stieg 2017 auf kumuliert 654 Milliarden Kilowattstunden (2016: 649 Milliarden Kilowattstunden). Davon entfallen auf die Solarstromerzeugung 39,8 Milliarden Kilowattstunden (2016: 38,1 Milliarden Kilowattstunden). Der Stromverbrauch lag demgegenüber 2017 bei 557 Milliarden Kilowattstunden (2016: 553 Milliarden Kilowattstunden). Der Stromexport in das Ausland lag saldiert bei 54 Milliarden Kilowattstunden.
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