Solaranlage im jordanischen Flüchtlingslager Za'atari nimmt den Betrieb auf

Im jordanischen Flüchtlingslager Za'atari wurde eine 12,9 Megawatt leistende Photovoltaikanlage in Betrieb genommen und versorgt 80.000 syrische Geflüchtete. Die Anlage wurde nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) durch die KfW Entwicklungsbank finanziert. Die Investitionen beliefen sich auf 15 Millionen Euro.
Die zuvor hohen Stromkosten hatten zur Folge, dass es für die Unterkünfte bislang nur sechs bis acht Stunden Strom nach Sonnenuntergang gegeben hat. Die aus 40.000 Photovoltaikmodulen bestehende neue Solaranlage versorgt Familien mit 12 bis 14 Stunden Strom nunmehr teils auch tagsüber.
Im Mai hat das UNHCR wie berichtet im jordanischen Flüchtlingslager Azraq eine neue 2-MW-Solaranlage in Betrieb genommen. Die Finanzierung in Höhe von 8,75 Millionen Euro war von der Ikea-Stiftung übernommen worden.
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