Solar Decathlon-Haus wird Forschungsstützpunkt für Technik zur Katastrophenbewältigung

Ein für den internationalen Solararchitekturwettbewerb »Solar Decathlon« 2009 an der Technischen Universität Darmstadt entworfenes Gebäude ist nach verschiedenen Stationen der letzten Jahre nun saniert und technisch erweitert worden, um als »eHUB« zur Erforschung von Technik für die Krisen- und Katastrophenbewältigung – insbesondere für langanhaltende überregionale Stromausfälle – zu dienen. Verschiedene Abteilungen der Universität sind im Rahmen des Projekts »emergenCITY« daran beteiligt.
In dem durch seine Photovoltaikanlage und ihre Systemtechnik energieautarken Haus soll beispielsweise untersucht werden, ob sich ein Inselbetrieb zur Notfallkommunikation etablieren lässt, um Nachrichten des Katastrophenschutzes zu empfangen und weiterzuleiten. Erprobt werden hierbei Faktoren wie »Reichweiten, Laufzeiten und Datenmengen der Notfallkommunikation, wenn das Gebäude vom Stromnetz abgeschnitten ist.« Für die Bevölkerung könnte ein Netz von über das Stadtgebiet verteilten eHUBs etwa zur Anzeige wichtiger Informationen auf Displays genutzt werden oder Strom für den allerwichtigsten Bedarf bereitstellen.
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