Salzgitter AG nutzt Solarstrom für die Stahlproduktion

Die Salzgitter Flachstahl GmbH, ein Tochterunternehmen des Stahl- und Technologiekonzerns Salzgitter AG, hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit Octopus Energy abgeschlossen. Der international tätige britische Ökostromanbieter verwaltet nach eigenen Angaben ein Portfolio grüner Energieprojekte im Wert von sieben Milliarden Euro. Der PPA sieht vor, dass Octopus Salzgitter Flachstahl über einen Zeitraum von zehn Jahren mit jährlich 126 GWh Strom beliefert. Mit dem Solarstrom wird Wasserstoff erzeugt, der zur CO2-reduzierten Stahlproduktion eingesetzt wird.
Der Strom wird im Solarpark Schiebsdorf in Brandenburg erzeugt, den Octopus Energy im vergangenen Monat erworben hat und der noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll. Es ist der bisher größte Solarpark im Portfolio des Unternehmens. Octopus plant, bis 2027 mehr als eine Milliarde Euro in die Infrastruktur für saubere Energie in Deutschland zu investieren.
© PHOTON

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