Redavia baut Photovoltaikanlage für Agrarhandel in Ghana

Der deutsche Solartechnologiekonzern Redavia GmbH hat ein Solarsystem für das Agrarunternehmen Movelle Company in Ghana errichtet. Movelle handelt unter anderem mit gefrorenem Fisch. Um Stromkosten zu sparen, wurde am Kühlhausstandort Takoradi die Solaranlage mit einer Leistung von vorerst 90 Kilowatt installiert. Der Mietvertrag von Redavia ermögliche es Movelle, seinen Netzstrom durch Solarstrom zu ergänzen, ohne vorab investieren zu müssen. Der Vertrag umfasst neben Installation und Wartung eine Überwachung rund um die Uhr. Geplant ist in einer zweiten Phase die Aufstockung der Anlage um 84 Kilowatt auf dann 174 Kilowatt.
Die Movelle Company handelt überdies mit Fleisch sowie Agrarrohstoffen und erbringt Handelsdienstleistungen wie Finanzierung, Risikobewertung und -management, Hafenbetrieb, Spezialtransport und Lagerung. Wie berichtet, hatten Redavia und der Entwicklungsprojektfinanzierer ElectriFI Anfang 2019 eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von zwei Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) unterzeichnet, um die Expansion von Redavia in Ghana zu unterstützen. Die Investition soll den Bau von Solaranlagen mit einer Leistung von rund 15 Megawatt ermöglichen, erklärt im Januar Quentin Antoine, Senior Investment Officer bei ElectriFI. Redavia bietet in Ghana, Tansania und Kenia Solarstrom für Unternehmen und Gemeinden in Afrika an, etwa für Einrichtungen der öffentlichen Infrastruktur, für die Agrar- und Immobilienwirtschaft, Gastronomie und Bergbau. Die Solarfarmen basieren auf einem vorkonfigurierten System, das Hochleistungssolarmodule und elektrische Komponenten beinhaltet. Es ist leicht zu transportieren und aufzustellen.
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