Photovoltaikzubau in Deutschland betrug im Juli 270 Megawatt

Die bei der Bundesnetzagentur gemeldete neu installierte Leistung der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Photovoltaikanlagen beträgt für den Monat Juli 269,66 Megawatt. Das sind rund 21 Prozent weniger als im Juni (342,5 Megawatt), aber 74 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres (155,6 Megawatt). Von der für Juli gemeldeten Leistung entfallen rund 17 Prozent (45 Megawatt) auf Freiflächenanlagen; im Juni waren es rund 46 Prozent (159 Megawatt). Insgesamt beläuft sich der bislang in diesem Jahr erfolgte Photovoltaikzubau nunmehr auf 1,61 Gigawatt, gut 45 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (1,1 Gigawatt). Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2018 ergäbe der bisherige Zubau insgesamt 2,76 Gigawatt, knapp 57 Prozent mehr als 2017 (1,76 Gigawatt).
In der Summe für den Monat Juli enthalten sind auch 343,9 Kilowatt an Mieterstromanlagen. Insgesamt wurden damit in diesem Jahr Mieterstromanlagen mit 2,82 Megawatt Gesamtleistung gemeldet. Von Juli bis Dezember vergangenen Jahres waren es 1,2 Megawatt. Die Zuordnung zum Mieterstromzuschlag ist seit Juli 2017 nur für neue Photovoltaikanlagen mit maximal 100 Kilowatt möglich. Das maximale Fördervolumen für 2018 in diesem Segment beträgt 500 Megawatt, ist also erst zu knapp 0,6 Prozent ausgeschöpft.
Die Summe der in Deutschland installierten und durch das EEG geförderten Photovoltaikleistung betrug zum Stichtag 30. Juli insgesamt rund 44,59 Gigawatt.
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