OPVIUS und Nano-C steigern Modulleistung organischer Photovoltaik auf mehr als sechs Prozent

Die Nürnberger OPVIUS GmbH meldet den Abschluss eines gemeinsamen Projekts mit Nano-C, amerikanischer Entwickler und Hersteller von nanostrukturierten Kohlenstoffmaterialien für Energie- und Elektronikanwendungen. Ziel war der Kooperation war eine Optimierung von Materialien, was letztlich zu einer kostengünstigeren Fertigung der organischer Photovoltaik (OPV) führe, so das Unternehmen. Im Rahmen des Projekts sei nunmehr »der Einsatz eines neuartigen, kostengünstigen Akzeptors in der OPVIUS-Produktion erfolgreich umgesetzt« worden. Dieser lasse sich »im Rolle-zu-Rolle-Druckverfahren verarbeiten und ermöglicht die Herstellung kommerzieller OPV-Module mit wettbewerbsfähigen Leistungskenndaten gemäß dem aktuellen Stand der Technik, jedoch zu deutlich niedrigeren Kosten«. Bei bestimmten Materialkombinationen hatten Modullebensdauer und Effizienz erhöht werden können. Wenngleich der Fokus von OPVIUS nicht auf einer Steigerung der Effizienz liege, »konnte mithilfe des neuen Akzeptor-Materials ein neuer interner Effizienzrekord von über sechs Prozent bezogen auf ein Modul in kommerzieller Auslegung erreicht werden«.
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