Neuartiges Siebdruckverfahren für deutlich reduzierten Silberverbrauch

Am Photovoltaic Technology Evaluation Center PV-TEC des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben Wissenschaftler in Kooperation mit den Firmen Koenen GmbH, Murakami Co. Ltd. sowie Kissel + Wolf GmbH ein neuartiges Siebdruckverfahren für die »Feinlinienmetalisierung« von Silizium-Solarzellen, also das Aufbringen extrem schmaler und dünner Kontakte zum Ableiten des Stroms, entwickelt.
Laut einer Mitteilung des Fraunhofer ISE sind die Kontakte nur 19 Mikrometer breit und 18 Mikrometer hoch. Hierdurch könne der Verbrauch von Silber gegenüber konventionellen Verfahren um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Die elektrischen Eigenschaften der Kontakte sind demnach trotz des reduzierten Materialeinsatzes so gut, dass insbesondere bei neueren Technologien wie der Drahtverschaltung mit acht bis 15 Sammelkontakten (Busbars) eine »deutliche Reduzierung der durch die Kontaktfinger bedingten Leistungsverluste« möglich werde.
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