Modulpreise in den USA 2021 um 10,5 Prozent gesunken

Das Energieministerium der USA (Department of Energy, DOE) hat seinen jährlichen Bericht zum Verkauf von Solarmodulen vorgelegt. Die dem Ministerium unterstehende U.S. Energy Information Administration (EIA) zählt in ihrer Statistik für das Jahr 2021 eine verkaufte Modulleistung von 28,838 Gigawatt. Die Verkaufsmenge besteht zu knapp 95,8 Prozent (27,645 GW) aus inländischem Absatz, 4,2 Prozent (1,191 GW) waren Exporte von US-Herstellern.
Die insgesamt erzielte Verkaufssumme betrug 9,814 Milliarden Dollar (9,602 Milliarden Euro). Das entsprich einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 34 US-Cent (33,3 Cent) je Watt. Damit sind nicht nur die Verkaufsmengen gegenüber dem Vorjahr (21,771 GW) deutlich um 32,5 Prozent gestiegen, sondern gleichzeitig trotz der großen Nachfrage und angespannter Lieferketten auch die Durchschnittspreise um 10,5 Prozent gesunken. 2020 hatte die EIA noch 38 US-Cent je Watt ermittelt.
Der inländische Absatz von Solarmodulen bestand 2021 zu 83 Prozent (22,971 GW) aus Importen, davon knapp die Hälfte (11,306 GW) aus China, Singapur, Taiwan und Vietnam, 3,218 GW aus Malaysia und 4,987 GW aus Südkorea, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
© PHOTON

Verwandte Nachrichten