Mainstream Renewable sichert Finanzierung für erste Phase eines Solar- und Windkraftprojekts in Chile

Mainstream’s »Droogfontein«-Anlage in Südafrika (50 MW)

Der irische Wind- und Solarprojektierer Mainstream Renewable Power Ltd. hat die Finanzierung der ersten Bauphase seines Photovoltaik- und Windkraftprojekts in Chile namens »Andes Renovables« gesichert. Das Portfolio erfordert ein Investment von 580 Millionen Dollar (523 Millionen Euro) durch ein Bankenkonsortium.
Die erste Phase mit einer Leistung von 571 Megawatt (MW) namens »Cóndor« besteht aus drei Windparks und einem Solarkraftwerk mit Standorten in Antofagasta, Biobio und Atacama. Der Bau hat bereits begonnen, und die Anlagen sollen 2021 den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Die 145-Megawatt-Photovoltaikanlage namens »Escondido« wird von Sterling & Wilson als Generalunternehmer gebaut.
Andes Renovables ist ein insgesamt 1,7 Milliarden Dollar teures Projekt aus sieben Wind- und drei Solaranlagen mit einer Leistung von kumuliert 1,3 Gigawatt. Für die nächsten beiden Phasen »Huemul« und »Copihue« mit einer Gesamtleistung von 730 MW sollen nach Unternehmensangaben »in den kommenden Monaten« die Finanzierungen abgeschlossen werden. Die beiden dazu gehörenden Solarkraftwerke haben eine Gesamtleistung von 205 MW. Die Inbetriebnahme ist für die Jahre 2021 und 2022 vorgesehen.
Im Jahr 2016 war Mainstream der größte Gewinner in Chiles Stromauktion und übernahm 27 Prozent der insgesamt ausgeschriebenen Leistung. Das Unternehmen hat einen auf 20 Jahre angelegten Vertrag mit der chilenischen Nationalen Energiekommission zur Lieferung von 3.366 Gigawattstunden abgeschlossen.
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