Imec und PVcase kündigen neuartige Planungssoftware für Anlagen mit bifacialen Modulen an

Die Photovoltaik-Abteilung des belgischen Forschungsverbunds für Nano- und Mikroelektronik Imec (Interuniversity Microelectronics Centre) und die auf Software für die Planung von Solarkraftwerken spezialisierte litauische Firma PVcase haben auf der gestern begonnen Europäischen Photovoltaikmesse und Konferenz EU PVSEC in Marseille (Frankreich) eine Kooperation zur Entwicklung einer neuartigen Software bekannt gegeben. Die Arbeiten sind demnach bereits weit vorangeschritten.
Die Software, die bei planmäßigem Verlauf in der ersten Hälfte des kommenden Jahres einsatzbereit sein soll, ist nach Angaben von Imec insbesondere bei Planung und Ertragsprognosen für Anlagen mit bifacialen Modulen den bisherigen Programmen überlegen, deren Optionen hier – zumal bei nachgeführten Systemen – nicht ausreichten. Dies hätten erste Vergleiche mit einem Prototyp der neuen Software ergeben.
Imec hat den Kern des Programms entwickelt, der für Simulationen eine Kombination aus physikalischen Daten und Algorithmen nutzt und dabei von der Zelltechnologie bis zu Verschattungshindernissen und Windverhältnissen am Anlagenstandort eine Vielzahl von Parametern berücksichtigt. Die Einbettung in eine nutzerfreundliche, Web-basierte Umgebung hat PVcase übernommen. Nach Angaben der beiden Partner bestehen bereits Verbindungen zu weiteren Partnern, potenziellen Investoren und Einführungskunden.
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