Imec koordiniert EU-gefördertes Perowskit-Forschungsprojekt

Das belgische Forschungsinstitut Imec wird das von der Europäischen Union mit fünf Millionen Euro geförderte Projekt »ESPResSo« (Efficient Structures and Processes for Reliable Perovskite Solar Modules) koordinieren. Ein Konsortium aus Wissenschaftlern und Instituten soll, wie es heißt, dazu beitragen, die Grenzen der heutigen Perowskit-Technologie zu überwinden und deren praktische Anwendung demonstrieren. Das Team konzentriert sich auf kostengünstige Materialien, neuartige Zellkonzepte und -architekturen sowie fortschrittliches Know-how hinsichtlich Verarbeitung und Equipment.
Zu dem Konsortiums gehören die Grundlagenforschungsinstitute Ecole Polytechnique Federale de Lausanne (Schweiz) und Consiglio Nazionale delle Ricerche (Italien), außerdem Imec (Belgien), die italienische Universita degli Studi di Roma Tor Vergata und das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE; überdies die Experten für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien CSGI (Italien) und die Universität Zypern. Zu den Mitgliedern der Sparte Materialentwicklung gehören Dycotec Materials LTD (Großbritannien), Dyenamo AB (Schweden) und Corning SAS (Frankreich). Ebenfalls dabei sind der britische Anlagenhersteller M-Solv LTD sowie die polnischen Entwickler von Saule Technologies, überdies das spanische Unternehmen für gebäudeintegrierte Photovoltaik, Onyx Solar Energy SL.
Nach den bisher bereits erfolgten Steigerungen der Wirkungsgrade (über 22 Prozent) bestehe laut Imec die Herausforderung nun darin, die Perowskit-Technologie in eine skalierbare, stabile und kostengünstige Technologie auf Modulebene zu überführen.
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