Hanwha bildet Projektgesellschaft für Europa

Der koreanische Hanwha-Konzern, im Bereich Photovoltaik vor allem mit der Hanwha Q Cells Co. Ltd. aktiv, hat seine Aktivitäten im europäischen Projektgeschäft neu strukturiert. Unter dem Dach der Konzerntochter Hanwha Solutions wurde die Q Energy Solutions SE gebildet, die wiederum als Holding für die Q Energy Europe GmbH und die Q Energy France SAS fungiert.
Die Q Energy-Gruppe mit Zentrale in Berlin startet einer Mitteilung zufolge mit rund 300 Mitarbeitern und einem Entwicklungsportfolio von zwölf Gigawatt (GW) an Projekten, davon 9,25 GW Solar- und 2,25 GW Windkraftprojekte sowie 0,5 GW Speicherkraftwerke. Die Projekte verteilen sich auf Frankreich (5 GW), Spanien (rund 4 GW), Portugal (2 GW) und Deutschland (1 GW).
Die Q Energy France entstand bereits im März dieses Jahres, ihr Schwesterunternehmen Q Energy Europe GmbH wurde aus dem Geschäftsbereich »Green Energy Solutions« der Hanwha Q Cells GmbH gebildet. Im Projektgeschäft war bereits die frühere Q-Cells SE aktiv, die nach ihrer Insolvenz 2012 von Hanwha übernommen wurde (im Bild ein 54-Megawatt-Projekt in Strasskirchen aus dem Jahr 2010). Q Energy France wiederum ging aus der im vergangenen Oktober erfolgten Übernahme der RES France (früher Teil der RES Group) durch Hanwha Solutions hervor.
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