Großes Interesse an Fördermitteln für Solaranlagen und Speicher in Österreich

Die für die österreichische Photovoltaikförderung zuständige Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG) verzeichnete eigenen Angaben zufolge bei der zweiten Solarstromförderrunde am 12. März einen »rekordverdächtigen Andrang«. Gefördert werden in dieser Schiene sowohl Photovoltaikanlagen (Fördervolumen etwa neun Millionen Euro) als auch Stromspeicher (sechs Millionen Euro). OeMAG-Vorstand Magnus Brunner registrierte innerhalb der ersten 15 Minuten über 8.000 Online-Anträge. Allerdings wird erst in den nächsten Tagen festgestellt, wie viele Anträge für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher eine Förderzusage erhalten.
Der Bundesverband Photovoltaik Austria (PVA) rechnet damit, dass 2018 ein neues Rekordjahr für den Photovoltaikzubau in Österreich wird. Die erste Photovoltaikförderrunde 2018 gab es Anfang Januar, beantragt wurden Fördermittel für etwa 166 Megawatt Leistung, hieß es nach Abschluss der Aktion bei der OeMAG. Gefördert werden in der ersten Runde kleine Anlagen von fünf bis 200 Kilowatt Leistung auf oder an Gebäuden pro eingespeister Kilowattstunde, überdies gibt es einen Investitionszuschuss von 30 Prozent bis zu einem maximalen Betrag von 250 Euro pro Kilowatt installierter Leistung.
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