Forscher optimieren kleine Netzwechselrichter und senken Materialkosten um 22 Prozent

Im Rahmen eines Forschungsprojekt »LeiKoBa« haben Wissenschaftler eigenen Angaben zufolge ein Zwischenziel erreicht und »durch optimierte Bauteile, Bauart und eine verbesserte Grundkonstruktion« die Materialkosten für kleine Netzwechselrichter um 22 Prozent senken können. Mithilfe von computerbasierten Simulationen sei überdies die Topologie der Wechselrichter maßgeblich verbessert worden. »Dadurch können mehrere Treiber und Leistungshalbleiter eingespart werden, was zu einer signifikanten Senkung der Kosten führt«, heißt es in einer Mitteilung. »Allerdings bedarf dies intensiver Innovationen, die nur innerhalb von Forschungsprojekten realisiert werden können«, sagt Projektkoordinator Michael Müller, Head of Research bei Steca Elektronik GmbH. Die jetzt entwickelte Topologie könne in einem Prototyp getestet und vermessen werden.
Das noch bis Herbst 2018 laufende Projekt »LeiKoBa« ist eines von 13 Projekten der Initiative »F&E für Photovoltaik« des 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung. An »LeiKoBa« arbeiten neben de Steca Elektronik das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg sowie die Hochschule Kempten. In weiteren Arbeitspaketen wollen sich die Forscher mit alternativen Materialien wie Halbleiter aus Siliciumkarbid (SiC) sowie neuen Gehäusekonzepten befassen, um die Kosten weiter zu senken.
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