Erneuerbare waren 2018 drittwichtigster Energieträger in Deutschland

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre, so die Organisation.
Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch 2018 um 2,1 Prozent. Bei der Windkraft gab es ein Plus von 7 Prozent. Die Solarenergie verzeichnete ein Plus von 16 Prozent.
Die Erneuerbaren wurden den vorläufigen Zahlen zufolge damit drittwichtigster Energieträger in Deutschland und liegen bei einem Anteil von 14 Prozent (Vorjahr: 13 Prozent). Mineralöl liegt weiterhin an der Spitze mit 34,1 Prozent (34,4 Prozent), gefolgt von Erdgas mit 23,5 Prozent (24,1 Prozent). Braunkohle steigerte sich leicht auf 11,5 Prozent, Steinkohle sank um 0,7 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent, und der Anteil der Kernenergie am Primärenergieverbrauch betrug 6,4 Prozent (6,1 Prozent)
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