Encavis erhöht Eigenkapital durch Schuldverschreibungen

Der Hamburger Solar- und Windkraftwerksbetreiber Encavis AG hat in der vergangenen Woche über seine Tochtergesellschaft Encavis Finance B.V. Schuldverschreibungen in Höhe von 53 Millionen Euro emittiert. Das Unternehmen hatte solche zeitlich unbefristeten und nachrangigen Schuldverschreibungen mit zeitlich begrenzten Wandlungsrechten in auf den Inhaber lautende Stammaktien bereits im September 2017 begeben und dabei 97,3 Millionen Euro akquiriert. Die neuen Schuldverschreibungen werden mit ursprünglichen Schuldverschreibungen zu einer Gesamtemission konsolidiert (ISIN DE000A19NPE8).
Mit den neuen Verschreibungen, die innerhalb eines Tages »bei institutionellen Anlegern in ausgewählten europäischen Ländern« platziert wurden, stehen damit nach Angaben des Unternehmens nun inklusive 7,55 Millionen Euro Agio rund 60 Millionen Euro zusätzliche Liquidität zur Verfügung. Insgesamt habe sich die »finanzielle Feuerkraft« des Konzerns auf rund 170 Millionen Euro erhöht.
Der Aktienkurs von Encavis sackte infolge der Kapitalmaßnahme von 8,29 Euro (Handelsschluss am 4. September) auf 7,70 Euro (Eröffnung am 5. September), stieg bis zum Börsenschluss am Freitag aber wieder auf rund 7,89 Euro.
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