EIA prognostiziert für 2021 einen US-Zubau an PV-Großkraftwerken von 15,4 Gigawatt

Nach jüngsten Prognosen der amerikanischen Energie-Statistikbehörde EIA (Energy Information Administration) steigt der Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 20 Prozent im Jahr 2020 auf 21 Prozent im Jahr 2021 und 23 Prozent im Jahr 2022. Obwohl die EIA sowohl ein Wachstum der installierten Leistung bei Wind- als auch bei Solaranlagen erwartet, wachse der solare Zubau schneller und werde 2021 zum ersten Mal das Wachstum der Windkraft übersteigen.
Insgesamt sollen in diesem Jahr Stromerzeugungskapazitäten in einer Größenordnung von 39,7 Gigawatt (GW) in Betrieb gehen. Den größten Anteil daran habe die Solarenergie mit 39 Prozent, gefolgt von der Windkraft mit 31 Prozent.
Der Zubau von Solarkraftwerken im Versorgungsmaßstab werde mit einer Leistung von 15,4 GW im Jahr 2021 einen neuen Rekord aufstellen und den Anstieg von fast 12 GW im letzten Jahr übertreffen; diese vorläufige Annahme basiert auf den gemeldeten Zubauten bis Oktober (6,0 GW) und den geplanten Zubauten in den letzten beiden Monaten des Jahres 2020 (5,7 GW).
Mehr als die Hälfte des Zubaus von Solarkraftwerken ist in vier Bundesstaaten geplant: Texas (28 Prozent), Nevada (9 Prozent), Kalifornien (9 Prozent) und North Carolina (7 Prozent). EIA prognostiziert überdies, dass bis Ende 2021 weitere 4,1 GW an kleinen Solaranlagen in Betrieb gehen.
Die Behörde geht außerdem davon aus, dass sich die Kapazität von Batteriespeichern bis Ende 2021 auf 4,3 GW mehr als vervierfacht. Ursächlich dafür sei »das rasante Wachstum der erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie«, da Batteriespeichersysteme zunehmend mit erneuerbaren Energien gekoppelt würden. Allein das sich im Bau befindende »Manatee«-Batteriesystem im Solar Energy Center in Florida hat eine Leistung von 409 Megawatt und soll Ende 2021 betriebsbereit sein.
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