DUH und Foodwatch fordern: Anbauflächen für Nahrungsmittel oder Wind- und Solaranlagen nutzen

Unter dem Motto »Kein Essen mehr in den Tank« haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Foodwatch Deutschland am 7. April mit einer Aktion vor dem Bundesumweltministerium ein »Ende der staatlichen Förderung von Agrokraftstoffen«, also des Pflanzenanbaus zur Gewinnung von Treibstoff für Verbrennungsmotoren, gefordert. »Angesichts drohender Hungerkatastrophen weltweit«, heißt es in einer Mitteilung, sei es »unverantwortlich, dass weiterhin Lebensmittel wie Weizen oder Mais in Autotanks landen.«
Gleichzeitig ruft die DUH dazu auf, eine auf ihren Internetseiten bereitgestellte »Protestmail« an Umweltministerin Steffi Lemke und Agrarminister Cem Özdemir mitzuzeichnen (siehe unten stehender Link). »Unsere Anbauflächen«, heißt es in dem Schreiben, »müssen für den verstärkten Anbau von Nahrungsmitteln oder den Ausbau von Wind- und Solaranlagen genutzt werden. Aber nicht, um auf ineffiziente Art und Weise unsere Tanks zu füllen.«
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