DNV GL prognostiziert 50 Prozent Erneuerbare weltweit bis 2050

DNV GL, ein Unternehmen für Qualitätssicherung und Risikomanagement in der Öl- und Gasindustrie, der Energiewirtschaft und der Schifffahrtsindustrie, hat seinen ersten Ausblick zur weltweiten Energiewende, den Energy Transition Outlook, veröffentlicht. Nach Einschätzung der Autoren wird der globale Energiebedarf ab 2030 ein Plateau erreichen, bis 2050 werden erneuerbare Energien fast die Hälfte des Energiemixes ausmachen. Der bedeutendste Energieträger wird dann jedoch noch Gas sein, das um das Jahr 2034 Erdöl in dieser Rolle ablöst. Die Nutzung von Kohle hat demnach bereits heute ihren Zenit überschritten.
Die weltweiten CO2-Emissionen werden sich dem Report zufolge bis 2050 halbieren. Dies reicht allerdings nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele zu erreichen. Die in dem Report skizzierte globale Energiewende werde hingegen keinen bedeutenden Anstieg der jährlichen Gesamtenergieausgaben mit sich bringen. Deren Anteil am globalen Bruttosozialprodukt würde sogar von heute rund fünf auf dann drei Prozent sinken. Die Kosten für Wind und Photovoltaik werden um weitere 18 beziehungsweise 16 Prozent sinken. Der Report steht zum kostenfreien Download bereit.
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