Bundesregierung: Erneuerbaren-Zubau »bei weitem« nicht ausreichend

Die Bundesregierung hat ihren aktuellen Monitoringbericht »zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Strombereich 2022« vorgelegt. Das aktuelle Tempo beim Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen reicht dem Bericht zufolge » bei Weitem noch nicht aus, um auf den Zielpfad des EEG 2023 einzuschwenken«.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert für die verschiedenen Technologien bestimmte Zubauquoten, die vor allem bei der Windkraft derzeit noch weit unterschritten werden. Die Bundesregierung nennt als wichtige Gründe für das zu langsame Vorankommen die fehlenden planungsrechtlichen Voraussetzungen – also die Ausweisung von Flächen für den Bau neuer Anlagen – als auch die zu langwierigen Genehmigungsverfahren. Die durchschnittliche Dauer eines Verfahrens beträgt dem Bericht zufolge mehr als zwei Jahre. Bei der Ausweisung von Flächen sei das Tempo in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich: Einige hätten ihre Vorgaben für das Jahr 2027 bereit nahezu oder vollständig erreicht, die meisten jedoch müssten noch weit mehr Flächen ausweisen als bisher.
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