BNetzA: Zuschläge bei PV-Ausschreibung unter fünf Cent pro Kilowattstunde

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Zuschläge der zweiten diesjährigen Ausschreibung für Solaranlagen mit Gebotstermin 1. Juni erteilt. Die Auktion war erneut »deutlich überzeichnet«, die Zuschlagswerte lagen unter fünf Cent, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Behörde verzeichnete 59 Gebote mit einem Volumen von 360 Megawatt. Das Ausschreibungsvolumen betrug lediglich 183 Megawatt. Zwei Gebote erfüllten die formalen Voraussetzungen nicht.
Insgesamt erhielten 28 Gebote einen Zuschlag. Der höchste Zuschlagswert betrug 4,96 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert stieg leicht auf 4,59 ct/kWh (Vorrunde 4,33 ct/kWh).
Viele Gebote seien für geplante Solaranlagen auf Acker- und Grünlandflächen minderer Qualität abgegeben worden. Dabei handelt es sich um Gebiete in Bayern und Baden-Württemberg, die als benachteiligte Gebiete ausgewiesen sind. Mit 13 Geboten über insgesamt 90 Megawatt waren dies knapp die Hälfte aller Gebote, die einen Zuschlag erhielten. Die erfolgreichen Bieter müssen bis zum 2. Juli eine finanzielle Zweitsicherheit stellen, anderenfalls erlischt der Zuschlag.
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