BNetzA: Hinweise zum Mieterstromzuschlag aus Sicht der Anlagenbetreiber

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ein 12-seitiges Dokument mit dem Titel »Hinweis zum Mieterstromzuschlag als eine Sonderform der EEG-Förderung« veröffentlicht. Darin beantwortet sie unter anderem Fragen zur Höhe des Mieterstromzuschlags und den Voraussetzungen, die von den Anlagenbetreibern eingehalten werden müssen, um den Mieterstromzuschlag zu erhalten.
Mieterstrommodelle sind Vermarktungsmodelle für Strom, der vor Ort zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage erzeugt, an die Hausbewohner ohne Nutzung des Netzes der allgemeinen Versorgung geliefert und im Gebäude verbraucht wird. Mit dem EEG 2017 wurde eine direkte Förderung in Form eines »Mieterstromzuschlags« für bestimmte Mieterstrommodelle eingeführt.
Die BNetzA erläutert in ihrem »Hinweis 2017/3« die Grundzüge der Mieterstromförderung aus Sicht des geförderten Anlagenbetreibers, also des Mieterstrom-Lieferanten. Den Zuschlag kann der Betreiber einer nach dem 24. Juli 2017 neu in Betrieb genommenen Solaranlage auf einem Wohngebäude für den mit dieser Anlage erzeugten und an die Hausbewohner gelieferten Solarstrom in Anspruch nehmen. »Die Förderung darf nunmehr ausgezahlt werden, nachdem die Europäische Kommission das Mieterstromgesetz am 20. November 2017 beihilferechtlich genehmigt hat, heißt es in dem Papier.
Den »Hinweis zum Mieterstromzuschlag als eine Sonderform der EEG-Förderung« gibt es kostenfrei als PDF unter »www.bundesnetzagentur.de« (Elektrizität und Gas – Erneuerbare Energien – Mieterstromzuschlag).
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