Baubeginn für 140-Megawatt-Solarkraftwerk in Albanien

Der französische Wind- und Solarstromproduzent Voltalia hat am Freitag (1. Juli) in Albanien mit dem Bau des Solarkraftwerks Karavasta begonnen, der mit 140 Megawatt nach Angaben des Unternehmens größten Photovoltaikanlage »im westlichen Balkan« (neben Albanien umfasst dies Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kosovo und Nordmazedonien). Die Fertigstellung der Anlage, für die Voltailia auch Planung, Bau und Betrieb verantwortet, ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.
Den Zuschlag für das Projekt erhielt Voltalia bereits im Januar 2020 als Ergebnis einer Ausschreibung, die das albanische Ministerium für Infrastruktur und Energie mit Unterstützung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (European Bank for Reconstruction and Development, EBRD) durchgeführt hatte. Laut Ausschreibungsbedingungen kann Voltalia die Anlage 30 Jahre lang betreiben und verkauft 50 Prozent des Stromertrags über einen Vertrag mit 15 Jahren Laufzeit an den öffentlichen Netzbetreiber OST. Die übrige Hälfte des Ertrags will das Unternehmen über langfristige Verträge vermarkten.
Voltalia plant derzeit noch ein weiteres Solarkraftwerk in Albanien: Für das Projekt »Spitalla« mit 100 Megawatt erging der Zuschlag im Mai 2021, die Fertigstellung soll 2024 erfolgen.
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