Ausschließlich Gebote für PV-Anlagen bei der Ausschreibung für Solarenergie und Windkraft

Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der gemeinsamen Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. April 18 Geboten für eine zu errichtende Solarleistung von 210.841 Kilowatt (kW) einen Zuschlag erteilt. Insgesamt waren 109 Gebote ausschließlich für Solaranlagen im Umfang von 719.593 kW eingereicht worden. Die ausgeschriebene Menge von 200.000 kW war damit deutlich überzeichnet. In dieser Ausschreibungsrunde mussten 18 Gebote mit 58 MW Gebotsmenge aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen werden.
Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge auf fünf Bundesländer: Sachsen-Anhalt (59 MW) und Brandenburg (59 MW) mit jeweils fünf erfolgreichen Geboten sowie Schleswig-Holstein (48 MW) und Hessen (10 MW) mit je drei Geboten. Die verbleibenden zwei Zuschläge (33 MW) gingen nach Mecklenburg-Vorpommern.
Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 4,50 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 6,10 ct/kWh (Vorrunde 4,65 bis 5,79 ct/kWh). Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert betrug in diesem Verfahren 5,66 ct/kWh und ist gegenüber der Vorrunde im November 2018 (5,27 ct/kWh) angestiegen.
Der nächste Ausschreibungstermin für Solarenergie ist der 1. Juni 2019.
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