Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch steigt auf 13,1 Prozent

Die erneuerbaren Energien steigerten in Deutschland ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 5,3 Prozent. Beim Strom aus Photovoltaikanlagen kam es zu einem unterdurchschnittlichen Zuwachs von 5 Prozent, demgegenüber legte die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen um 21 Prozent deutlich zu. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent, Biomasse konnte ihren Beitrag um 3 Prozent steigern.
Der Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch betrug während der ersten neun Monate dieses Jahres 13,1 Prozent gegenüber 12,7 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Kernenergie sank auf 5,9 Prozent (6,9 Prozent), Braunkohle liegt unverändert bei 11,4 Prozent, Steinkohle bei 11,1 Prozent (12,3 Prozent). Den Hauptanteil bestreiten weiterhin Mineralöl mit 35 Prozent (34,8 Prozent) sowie Erdgas mit 23 Prozent (21,5 Prozent). Somit basieren fast 60 Prozent des inländischen Energieverbrauchs auf fossilen Quellen. Dies geht aus den jüngsten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hervor.
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