ABB liefert Technologie für schwimmende Solaranlagen in Singapur

Die Schweizer ABB Asea Brown Boveri Ltd. liefert Komponenten für eine schwimmende Photovoltaikanlage mit einer Leistung von einem Megawatt. Die erzeugte Energie wird in das nationale Stromnetz eingespeist. Das Testfeld befindet sich auf dem Stausee Tengeh im Westen des Stadtstaates. Die Installation besteht aus mehreren Komponenten verschiedener Anbieter, um sie auf Leistung und Kosteneffizienz zu testen. ABB hatte bereits 100-Kilowatt-Solarwechselrichter für die in Singapur ansässige Tochter der deutschen Phoenix Solar AG geliefert, die bereits im Vorfeld an dem Projekt beteiligt war. Nach Angaben von ABB seien schwimmende Solarzellen aufgrund des Kühlungseffekts des Wassers um bis zu elf Prozent effizienter als an Land errichtete Module.
Im vergangenen Oktober hatte das Solar Energy Research Institute of Singapore (SERIS) erklärt, es wolle in Zusammenarbeit mit der National University of Singapore die weltgrößte Testeinrichtung für schwimmende Photovoltaikanlagen im Tengeh-Reservoir errichten. Im Teil 1 des Versuchsaufbaus wurden zehn unterschiedliche Anlagentypen mit jeweils 100 Kilowatt Leistung installiert. Nach sechs Monaten sollten zwei Systeme, die den höchsten Ertrag lieferten, auf eine Leistung von einem Megawatt ausgebaut werden. Die Phoenix Solar AG hatte sich über ihre Tochtergesellschaft Phoenix Solar Pte Ltd zur Teilnahme am Test für schwimmende Photovoltaikanlagen in Singapur qualifiziert.
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