548 Megawatt Photovoltaikzubau im Mai

Mit Stand der Veröffentlichung vom Donnerstag (30. Juni) sind für den Monat Mai im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (BnetzA) Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 548,134 Megawatt (MW) neu registriert worden. Das sind 5,8 Prozent mehr als im April (518 MW) und 39,1 Prozent mehr als im Mai 2021 (394 MW).
Für Januar bis Mai 2022 wurden damit insgesamt knapp 2,65 Gigawatt (GW) neu gemeldet. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspräche dies 6,35 GW und damit einer Steigerung um gut 20 Prozent gegenüber dem 2021 erreichten Zubau von 5,26 GW. Eine solche Hochrechnung hat aber zu diesem Zeitpunkt des Jahres naturgemäß nur begrenzte Aussagekraft.
Zu den von der BNetzA gemeldeten Zahlen kommen für Januar bis April schätzungsweise 325 bis 350 MW aus Anlagen, die keine Vergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten, also insbesondere über Stromabnahmeverträge finanzierte Projekte. Im Mai sind in dieser Kategorie, soweit aus dem Marktstammdatenregister ersichtlich, keine neue Anlagen hinzu gekommen.
Von den im Mai gemeldeten Anlagen sind 50 große Projekte mit insgesamt 182,1 MW (33,2 Prozent der neu registrierten Leistung) im Rahmen von Ausschreibungen entstanden. 64,3 Prozent (352,3 MW) der neu gemeldeten Leistung sind tatsächlich im Mai ans Netz gegangen, 31,1 Prozent (179,5 MW) hingegen von Januar bis April und 4,6 Prozent (29,3 MW) betreffen verspätet gemeldete beziehungsweise für das Register erfasste Anlagen aus den Jahren 2019 bis 2021.
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