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Vergütung für Solarstrom

Eine Revolution, made in Germany: „Aus Licht Strom erzeugen und damit Geld verdienen.“ Entwickelt wurde dieser Gedanke in den 90er-Jahren in Aachen, um den drohenden Klimawandel, nicht zuletzt verursacht durch alte Kohlekraftwerke, mit einfachen Mitteln zu verhindern.

 

Nach heftigen politischen Gefechten gelang es, im äußersten Westen der Republik das „Aachener Modell“ einzuführen: Die kommunalen Versorgungsunternehmen mussten die Errichtung von Solar- und Windkraftanlagen fördern, indem sie die Betreiber als Energielieferanten anerkannten und den erzeugten Strom bezahlten. So erhielten ab 1995 Solaranlagenbetreiber 2 D-Mark (rund 1 Euro) pro Kilowattstunde ins Netz eingespeisten Solarstroms. Die Höhe dieser Vergütung wird für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert – also etwa für die gesamte angenommene technische Lebensdauer der Anlage. Das fand international Beachtung: Die erste „Kosten deckende Vergütung“ war eingeführt – weltweit einmalig.

 

Der Solar Verlag entsteht

Die Technik war also vorhanden und ein Instrument zur Förderung der Erzeugung sauberen Stroms entwickelt. Doch gab es noch kaum jemanden, der wirklich viel über Photovoltaik wusste. Überhaupt war das Allgemeinwissen über die umweltfreundliche Energiegewinnung – eine Auswirkung des Atomzeitalters – durchaus defizitär. Und was nützt ein Förderprogramm, dass niemand kennt?

Das Büro: In diesem Aachener Eckhaus hatte der Verlag

im Erdgeschoss seine ersten Räume angemietet.

Also schmiedete eine Handvoll Faszinierter einen Plan: Eine Zeitschrift musste her, das Wissen über

Solarstrom zu verbreiten und zu vertiefen. Man führte zahllose Telefonate und Gespräche, erklärte und erwiderte, wurde gelobt und gewarnt – doch was zählte, war letztlich das Ergebnis: Irgendwann

waren alle bürokratischen Hürden genommen. Der Solar Verlag war geboren

(heute: PHOTON Holding GmbH).

 

Weltweit erste Zeitschrift nur über Solare Stromerzeugung

Und wir waren stolz, mit einer technischen Minimalausstattung 1996 die Erstausgabe mit 52 Seiten erstellt und schließlich gedruckt in der Hand zu halten. Es war der Sprung ins kalte Wasser, eine branchenübliche Nullnummer war finanziell nicht drin. „Noch nie hat es in Deutschland eine Fachzeitschrift speziell über die solare Stromerzeugung gegeben“, hieß es damals im Editorial. Das unternehmerische Risiko erschien enorm. Das Interesse an einer solchen Zeitschrift war aber weitaus größer, als wir uns bei der Planung der ersten Ausgabe je erträumten.

 

 

 

 

1. Jahrgang, 1. Heft:

Ausgabe März-April 1996

 

Monatliches Erscheinen

In den ersten Jahren erschien PHOTON nur alle zwei Monate, weil wir mit den personellen, finanziellen und technischen Kapazitäten an unsere Grenzen stießen. Doch mit zunehmend positiver Resonanz wagten wir Anfang 2001 den Schritt zur monatlichen Erscheinungsweise – die Themenvielfalt war anders nicht mehr zu bewältigen; auch nicht dadurch, indem wir die Beiträge gleichsam schon auf zwei Zeitungen verteilten und 1998 die englischsprachige und weltweit vertriebene PHOTON International ins Leben riefen.

 

PHOTON war nicht mehr zu stoppen.