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DIE PHOTON ERTRAGSMESSUNG
Die Nennleistung eines Moduls ist interessant, der Wirkungsgrad natürlich auch – außerdem, je nach Kenntnisstand, noch einige andere technische Daten. Was unterm Strich jedoch für den Betreiber einer Solarstromanlage wirklich zählt, ist allein der Ertrag: Wie viele Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung fließen in den Wechselrichter? Genau dieser Frage geht das PHOTON-Labor auf seinem Modulteststand nach.
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Seit 2005 wurden nach und nach über 170 verschiedene Modultypen auf einem Grundstück ohne jede Verschattung installiert und von einer aufwändigen Messtechnik permanent überwacht. Von jedem Modultyp sind jeweils zwei Exemplare im Test vertreten, damit etwaige Montagsprodukte oder auch solche mit überdurchschnittlich guten Resultaten nicht die Ergebnisse der ganzen Baureihe verfälschen. Die nach Süden ausgerichteten Module sind in einem Anstellwinkel von 28 Grad in etwa zweieinhalb Meter Höhe aufgeständert, also voll hinterlüftet.
Eine eigens entwickelte Elektronik erfasst die Messwerte vollautomatisch direkt am Ausgang eines jeden Moduls. Damit werden Fehler durch falsche Wechselrichteranpassung oder zu kleine Kabelquerschnitte ausgeschlossen. Der Messfehler des Testaufbaus liegt zurzeit bei plus/minus 1,85 Prozent. Bei jedem Modul wird einmal pro Sekunde eine Strom-/Spannungskennlinie (I/U-Kennlinie) mit 2.000 Messpunkten und einer nominalen Auflösung von 14 Bit aufgenommen sowie der »Maximum Power Point« (MPP), also der Punkt der maximalen Leistung des Moduls ermittelt. Dieser Messvorgang ist in ungefähr zehn Millisekunden abgeschlossen, deshalb können die Testmodule rund 99 Prozent ihrer Erträge über einen DC-DC-Wandler, einen DC-Bus und einen Wechselrichter in das Versorgungsnetz einspeisen. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil die Testanlage so unter realen Bedingungen läuft und die Module sich nicht im permanenten Leerlaufbetrieb erwärmen. Ebenso wie die Daten der Solarmodule wird über mehrere hochgenaue Pyranometer auch die Solarstrahlung auf die Horizontale und die Modulebene einmal pro Sekunde erfasst, hinzu kommen weitere Klimadaten wie Umgebungstemperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag und Luftdruck. Modul- und Wetterdaten werden in synchronisierten Datenbanken abgelegt, damit sie exakt miteinander korrelieren.
PHOTON Testgelände Aachen, Deutschland
Reale Leistung entscheidet
Aus technischen Gründen haben nie alle Solarmodule eines Typs exakt identische Leistungen. Deshalb wird die Nennleistung stets mit Toleranzen deklariert, die allerdings von den Herstellern sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Einige wenige geben als Nennleistung beispielsweise 100 Watt an, wenn die tatsächlichen Leistungen des jeweiligen Modultyps diesen Wert mindestens erreichen. Andere hingegen weisen 100 Watt für eine Baureihe aus, die real zwischen 95 und 105 Watt liegt, und es gibt auch solche, bei denen ein 100-Watt-Modul allerhöchstens 100 Watt hat, wahrscheinlich aber weniger.
Die gemessenen Erträge der einzelnen auf dem PHOTON-Testfeld installierten Solarmodule werden normiert auf deren Leistung unter Standardtestbedingungen (Standard Test Conditions, STC), die vor der Installation mittels eines Pasan Sun Simulator IIIb im PHOTON Labor gemessen wurden.
Ihre Vorteile im Überblick

- Die Ergebnisse veröffentlichen wir in unseren fünf Zeitschriften in vier Sprachen.
- Hohe Glaubwürdigkeit und Akzeptanz der Ergebnisse
PHOTON ist der weltweit größte und meinungsführende Verlag für den Bereich Photovoltaik. Als einziger Verlag der Branche betreibt PHOTON ein eigenes Testlabor, in dem alle Produkte, die in den Zeitschriften vorgestellt werden, unabhängig und umfangreich geprüft werden. Unsere Leser wissen das und vertrauen auf unser Urteil.
- Werbewert ist einzigartig
Die monatliche Veröffentlichung im redaktionellen Umfeld bringt für die teilnehmenden Unternehmen einen unschätzbaren Wert. Genau hier suchen Leser nach Entscheidungsgrundlagen, und genau hier finden Sie Ihr Produkt.
- Große Verbreitung
Mit monatlich über 200.000 Exemplaren und weit über 300.000 Lesern ist PHOTON der auflagenstärkste Verlag der PV-Branche.
- Noch aussagekräftigere Ergebnisse
Ab April 2012 beinhaltet die Ertragsmessung auch eine Spektralmessung zur genaueren Beurteilung von Moduleigenschaften.
- Direkter Zugriff
Über einen geschützten Zugang haben Sie online Zugriff auf Ihre Messdaten. Sie können die Ergebnisse der Messung unmittelbar in Ihre Entwicklungs- und Forschungsarbeit einfließen lassen.
- Das PHOTON-Prüfsiegel
Im Anschluss an die erste Jahresmessung (bezogen auf das Kalenderjahr) erhalten Sie ein Prüfsiegel mit dem Sie aufmerksamkeitsstark für Ihr Produkt werben können. Unsere Leser achten sehr auf dieses Qualitätszeichen.
- Langzeitmessung
Für eine einmalige Teilnahmegebühr werden Ihre Module über viele Jahre gemessen. Es fallen für Sie dabei keine weiteren Kosten an.
- Umfangreiche Beratung
Unser Expertenteam berät Sie gern bei der Auswertung und Interpretation der Ertrags-, Einstrahlungs- und Wetterdaten.
Das sind nur einige Ihrer Vorteile. Gern stellen wir Ihnen im Rahmen eines persönlichen Gesprächs das gesamte Leistungsspektrum der Ertragsmessung vor. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
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